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Abtreibungspranger / Abtreibung Pranger: Grundgesetz verlangt, Menschenwürde und Lebensrecht ungeborener Menschen und geborener Frauen schützen; gelingt am besten, wenn Frau von sich aus Ja zum Kind sagt. Deshalb anprangern, was Schwangeren das „Ja zum Kind“ erschwert. Ohne Nachteile für Frauen oder Gleichberechtigung.

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Diese Webseite hat primär – auf Deutschland ausgerichtet – folgenden Zweck:

Alles anprangern, was Schwangeren das „Ja zum Kind“ erschwert.

 

 

Warum sollte man das überhaupt anprangern?

 

Weil ungeborene Kinder Menschenwürde nach Artikel 1 Absatz 1 Grundgesetz und Recht auf Leben nach Artikel 2 Absatz 2 Grundgesetz haben (siehe Urteil „Schwangerschaftsabbruch II“).

 

Sollte man dann nicht Schwangere anprangern, ihnen klar machen, dass sie das Leben ihres ungeborenen Kindes achten sollten?

 

1. Macht man doch schon, siehe § 218 StGB und nachfolgende §, vor allem § 219 StGB.

 

2. Vielen (allen?) Schwangeren ist meiner Ansicht nach bewusst, dass es um das Leben ihres ungeborenen (Kindes?) geht. Worte von mir würden folglich in dem Punkt wenig bringen.

 

3. Es gibt schon Webseiten, die Abtreiber anprangern. Damit werden indirekt auch die Auftraggeber der Abtreiber – die Schwangeren – angeprangert. Noch eine solche Webseite bringt nichts.

 

4. Man bzw. Mann versucht seit mehr als 3000 Jahren – teils eindeutig verwerflich zwecks Sicherung der Herrschaft des Mannes über die Frau oder zwecks ausreichend Soldaten für Eroberungskriege, teils nicht eindeutig verwerflich zwecks Schutz des ungeborenen Kindes selbst – Abtreibungen zu verhindern, indem Frauen Strafen angedroht und sie damit an den Pranger gestellt werden (ggf. wörtlich). Ergebnis überzeugt nicht vollständig; Zeit für Alternativen.

 

5. Laut Bundesverfassungsgericht (http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv088203.html, Leitsätze 9 und 10) ist es ohnehin Pflicht des Staates und damit der Gesellschaft, allem entgegenzutreten, was ein „Ja zum Kind“ erschwert.

 

 

Insgesamt somit sehr sinnvoll, alles anzuprangern, was Schwangeren das „Ja zum Kind“ erschwert, ohne gleich wieder Schwangere/Frauen an den Pranger zu stellen.

 

Folglich wird hier so weit als irgend möglich ein Anprangern von Schwangeren und Frauen, die abgetrieben haben, vermieden.

 

Einzig kann es manchmal zu Anmerkungen kommen, dass bestimmte Verhaltensweisen vielleicht unklug waren und/oder in Zukunft vermieden werden sollten; und zwar um andere auf mögliche Fehler aufmerksam zu machen, denn aus Fehlern soll man lernen.

 

Die Frauen selbst wissen ohnehin meist, dass irgendwas falsch gelaufen ist, wenn eine Abtreibung in Erwägung gezogen wird, weshalb mir ein gelegentlicher höflicher Hinweis darauf hoffentlich nachgesehen wird.

Im Übrigen gehören zum Kinder machen ZWEI, also sind auch beide für die Kinder verantwortlich.

 

Mutmaßliche Fragen bzw. FAQ:

 

 

Wer steht hinter dieser Seite?

 

Florian Kren, München, verheiratet, 3 Kinder, Patentanwalt, katholisch, Jahrgang 1976

 

 

 

Sonst niemand?

 

Momentan nicht. Teamarbeit ist nicht so mein Ding.

 

Der regelmäßige zynische Spruch meines Vaters: „Team = Toll, ein anderer machts!“, blieb hängen und folglich arbeite ich bei manchen Dingen alleine besser (mein Vater war wohl meist „anderer“ bei dieser Art Teamarbeit).

 

Keine finanzstarken Abtreibungsgegner im Hintergrund?

 

Leider nicht, denn – Freiberufler – momentan ist jede Minute Arbeit hier direkt weniger Geld auf meinem Konto.

Glücklicherweise nicht, denn ansonsten würde mir wer drein reden (Armutsrisiko für Patentanwälte ohnehin gering).

 

Warum macht ein Patentanwalt sowas, statt jemanden mit Ausbildung/Beruf in dem Bereich?

 

Aus demselben Grund, warum ein des Weges gehender Nichtmediziner sich um den Verletzten am Wegesrand kümmert, solange der Notarzt noch nicht da ist: weil man Chance hat zu helfen und es versuchen sollte, statt aufgrund von Ausreden den Verletzten zu übersehen und weiterzugehen.

 

Dahinter steckt doch bestimmt religiöser Fanatismus, warum wird das nicht offen gesagt?

 

Es wird doch offen gesagt, siehe vorherige Antwort, die bei ausreichend Allgemeinbildung bereits ausdrückt, dass Religion mit zur Motivation beiträgt (*).

 

Aber ich bin auch teilweise „Grundgesetzfanatiker“: das GG ist in all den Punkten einzuhalten, bei denen noch niemand ein gutes Argument für das Ignorieren des GG eingefallen ist (*).

 

Wie im oben verlinkten BVerfG-Urteil nachzulesen ist, sind Staat und Gesellschaft durch das GG verpflichtet, durch das Umfeld der Schwangeren verursachten Gefahren für das Leben ungeborener entgegenzutreten. Mir ist kein guter Grund bekannt, warum man das nicht einhalten sollte.

 

Ergo, sollte es eingehalten werden. Ergo, sollte solchen Gefahren angeprangert werden.

 

Ergo, ist „religiöser Fanatismus“ keine zutreffende bzw. vollständige Beschreibung meiner Motive.

 

 

Aber das soll doch der Staat machen; warum sollte das ein einzelner machen?

 

Siehe vorvorige Antwort; ich höre hier sofort auf, wenn der Notarzt da ist bzw. wenn der Staat vollständig seinen Pflichten zum Schutz ungeborener Kinder in dem vom Bundesverfassungsgericht bindend auferlegtem Ausmaß nachkommt. Könnte nur noch etwas dauern.

 

Wäre doch alles kein Problem, wenn die Leute nicht zu dumm zum Verhüten wären; sollte man nicht lieber Kondome verteilen, statt irgend wen anzuprangern?

 

Einerseits ist das Leben ungeborener Kinder zu schützen, selbst wenn es noch weitere intelligente Abhilfen gäbe, wie z. B. das Sexualleben so zu organisieren, dass es keine ungeplanten Schwangerschaften gibt.

 

Nur weil Opfer von Alkoholfahrten geschützt werden könnten, indem die Leute nicht saufen und fahren, lässt man die Opfer nicht ohne Hilfe blutend am Straßenrand liegen.

 

 

Andererseits ist die Behauptung „Wäre doch alles kein Problem“ bereits durch Wikipedia vollständig widerlegt (https://de.wikipedia.org/wiki/Pearl-Index).

 

(* Dazwischen ist auch kein Widerspruch. Insofern es Gott gibt, hat sich Deutschland vor Gott verpflichtet, das Grundgesetz einzuhalten, siehe Präambel des GG)