Alice Schwarzer's feministischer Kampf für römisches Patria Potestas, für Männerecht auf Abtreibung

Hatte eigentlich immer gewissen Respekt vor Alice Schwarzer. Aber der verschwindet gerade, denn sie sieht offenbar nicht, wie sie das betreibt, was sie bekämpfen wollte.



https://www.welt.de/vermischtes/article231596543/Alice-Schwarzer-Maenner-sollten-Nein-zur-Vaterschaft-sagen-koennen.html



Was fordert sie da?



Sie fordert hier PaperAbortion:

https://en.wikipedia.org/wiki/Paper_abortion

Worum ging es Schwarzer mal?

Genau, dass Männer keine Herrschaft/Kontrolle über Frauen ausüben sollen und Gleichberechtigung für Frauen.

Sie ist eine kluge erfahrene Frau, also ist Ihr jeder Denkfehler/alles Nichtdurchdenken bei PaperAbortion voll anzulasten.

Kern von PaperAbortion:


Mann kann sagen: "Ich werde rechtlich nicht der Vater sein", mit Folge, dass das Kind rechtlich keinen Vater hat, somit auch keine Unterhaltspflicht und auch kein Besuchsrecht und auch keine Möglichkeit Sorgerecht.

So als wäre das Kind ohne Vater gezeugt worden.

Problem:

Bis wann darf der Mann das äußern?

Schwarzer schlägt vor:

"sollte er in den ersten drei Monaten die Möglichkeit haben, Ja zu der Vaterschaft zu sagen oder Nein. Innerhalb ­einer engen Frist, sagen wir eine Woche"

Kleines Problem - dessen Nichtdurchdenken Schwarzer VOLL anzulasten ist - ist aber: Wie kann der biologische Vater innerhalb der ersten 3 Monate von Schwangerschaft erfahren?

Nur von der Schwangeren.

Was also wenn sie es ihm NICHT SAGT?

Dann könnte er das laut Schwarzer wegen Gleichberechtigung notwendige Recht nicht ausüben.

Was natürlich ungerecht wäre.

Was bleibt also nur?

a) Verlängerung der Frist (sowohl für PaperAbortion als auch für echte Abortion) und zwar bis NACH Geburt. Denn nur dann ist sichergestellt, dass der arme Mann von Vaterschaft durch verheimlichte Schwangerschaft nicht überrumpelt werden kann.

b) Schwangere hat PFLICHT (!) Kindsvater in ersten 3 Monaten von Schwangerschaft zu unterrichten (damit der seine Chance für PaperAbortion hat) mit negativen Rechtsfolgen; plausibelste Rechtsfolge: bei Missachtung der Pflicht gilt der Kindsvater NICHT als Vater, es sei denn er sagt zu späteren Zeitpunkt (zB nach Geburt) doch Ja.

So oder so läuft also der Kampf von Schwarzer für Feminismus und Gleichberechtigung darauf hinaus, dass die Frau dem Mann von der Schwangerschaft berichten MUSS!


Oder eben dem Mann das Kind nach Geburt zu Füßen zu legen hat, damit der dann und erst dann entscheidet, ob er Vaterschaft, Verantwortung, Unterhalt übernimmt oder nicht.

Dieses Ziel des feministischen Kampfes von Alice Schwarzer war allerdings schonmal verwirklicht.

Nämlich im Antiken Rom:

https://de.wikipedia.org/wiki/Patria_Potestas#Beginn_und_Ende_der_v%C3%A4terlichen_Gewalt

"Um neugeborene Kinder dagegen in der familia zu halten [Versorgung aus Vermögen und Einkommen des Mannes], war es erforderlich, dass der pater familias, dem sie nach der Geburt zu Füßen gelegt wurden, sie aufhob (was suscipere oder tollere hieß) und damit formal annahm."

Schwarzer kämpft also inzwischen für das feministische Ziel, die Regeln des Antiken Rom bzgl. Frauen und Kinder zu etablieren.

Was für ein absurdes intellektuelles Versagen nach 50 Jahren vermeintlichen Kampf für die Rechte von Frauen.


Deswegen ist heute erheblich Respekt meinerseits für Schwarzer verloren gegangen.

Bitte Petition gegen diesen Pseudofeminismus mitzeichnen/teilen:

https://www.1000plus.net/petition-keine-abtreibung-bis-zur-geburt

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