Auf Abtreibung drängen: das gute Recht jeden Mannes - verteidigt von (manchen) Feministinnen!

Wette, die ich immer riskieren würde? Darauf setzen, dass auf Abtreibung drängender Kindsvater gegen kein deutsches Gesetz verstößt!

Mann mit Schwangerschaftstest
Darf er zu ihr sagen: "Treib den Zellhaufen ab!"? Die Bundesrepublik Deutschland räumt ihm dieses Recht ein.


Grüß Gott zusammen!


Hier geht es um Geschichten wie diese, eine Nachricht an die Seite Sundays for Life:

https://twitter.com/sundaysforlife/status/1264641664011898880


In dem Fall wunderbar, dass die Frau bei der Wahl Kind abtreiben oder Mann "abtreiben", sich für letzteres entschieden hat. Denn der Mann kann nach so einer "Abtreibung" im Prinzip ganz gut weiterleben, das Kind nach einer Abtreibung hingegen eher weniger.

1. Allgemeine Handlungsfreiheit



Jetzt stehen da keine Details, wann der Mann - ich mutmaße mal der Kindsvater und/oder der Ehemann und somit für das Kind nach Geburt unterhaltspflichtig - was gemacht haben soll, außer dass er zur Abtreibung "drängte".

Dennoch wäre ich sofort bereit eine Wette abzuschließen, dass sein Handeln, sein Drängen auf Abtreibung, vollkommen legal war, vom Staat ähnlich rechtlich eingeordnet, wie wenn er halt Dinge sagt wie: "Jetzt hol mir doch endlich ein Bier!" (womit er dann auf das Holen von Bier drängen würde) oder "Jetzt lass dir doch endlich die Haare machen!" (womit er auf einen Friseurbesuch drängen würde) oder "Jetzt nimm doch endlich mal ab!" (womit er auf Ernährungsumstellung/Diät drängen würde) oder "Jetzt lass dir endlich mal ein Tattoo stechen!" (womit er auf Tätowierung drängen würde) oder "Jetzt lass dir doch endlich mal das Fett absaugen und eine hübsche Nase machen!" (womit er auf kosmetisch-operative Eingriffe drängen würde).

Und genauso sieht der Staat seinen momentanen Gesetzen nach halt Drängen auf Abtreibung.

Glaubt man nicht? Was für eine Geschmacklosigkeit, solche Dinge mit Abtreibung zu vergleichen?

Zu "Geschmacklosigkeit": Ich stelle eine Behauptung über geltende Gesetze auf, also über Juristerei. "Geschmacklosigkeit" interessiert juristisch nicht, solange es kein Gesetz dagegen gibt (und es gibt keines).

Vielmehr wäre juristisch zu fragen:


Aufgrund welchen Gesetzes sollte das Drängen auf Abtreibung rechtswidrig sein?

Denn es gilt nach Art. 2 Abs. 1 GG allgemeine Handlungsfreiheit. Womit "jede Handlung [Verhalten] erlaubt ist, wenn sie nicht verboten ist oder die Rechte anderer verletzt".

Und die geschmacklosen Beispiele zeigen einfach, was damit alles legal ist. Es mag nicht höflich sein, die Partnerin mit Ausrufezeichen zu Bierholen/Friseurbesuch/ Abspecken/Schönheits-OP aufzufordern, es mag für eine langfristig stabile Beziehung nicht klug sein.

Aber es verletzt die Rechte von niemanden, womit solche Sachen sagen vollkommen legal ist. Denn ihre Rechte sind nicht verletzt, sie kann seine Aufforderungen ja einfach ignorieren. Folglich darf man und Mann/Frau das den lieben langen Tag machen (wobei die Partnerin dann ggf. am Ende des Tages weg ist, was sie auch darf, da allgemeine Handlungsfreiheit).

Juristisch ist es so, wenn die genannten Beispiele legal sind, dann muss an "Jetzt treib doch endlich ab!" oder "Jetzt mach endlich das Kind weg!" (womit eben zur Abtreibung gedrängt wird) irgendetwas juristisch gesehen ANDERS sein, damit es rechtswidrig sein könnte.

Andernfalls darf Mann es den lieben langen Tag genauso machen wie die anderen Dinge.


SCHLUSSFOLGERUNG:


Solange nichts an der Aufforderung zur Abtreibung wesentlich anders ist als bei anderen Aufforderungen, ist es vollkommen rechtens für Kindsväter zur Abtreibung aufzufordern.

2. Was könnte an Aufforderung zur Abtreibung anders sein?

Hier könnte nun jemand vorbringen, dass eine Abtreibung ein Eingriff in ihren Körper sei.


Jedoch sind Tätowierung und Schönheits-OP ebenfalls Eingriffe in ihren Körper. Schönheits-OPs könnten von den medizinischen Nebenwirkungen her für sie sogar - je nachdem - problematischer oder ähnlich problematisch sein wie Abtreibung. Auch Haare schneiden ist ein Eingriff in ihren Körper, denn ohne Einwilligung kann Haare schneiden Körperverletzung sein (siehe z.B. https://www.hrr-strafrecht.de/hrr/4/07/4-634-07.pdf , worin es nur um die Frage geht, ob "Dreadlocks" ohne Einwilligung abschneiden einfache Körperverletzung ist oder aufgrund der Verwendung eines Messer - ggf. ein gefährliches Werkzeug im Sinne § 224 Abs. 1 Nr. 2 StGB - eine gefährliche Körperverletzung; Körperverletzung ist es aber eindeutig).


Dass ein Eingriff in ihren Körper gefordert wird, ist also kein relevanter Unterschied.

Manche sehen Abtreibung als Teil des Rechtes auf sexuelle Selbstbestimmung, womit hier sehr, sehr, sehr um die Ecke gedacht eine sexuelle Handlung von ihr gefordert würde, also möglicherweise ein sexueller Übergriff vorliegt.

Nur ist Thema, ob es gemäß deutscher Gesetze rechtswidrig ist. Und einerseits ist nach deutschen Gesetzen nicht Abtreibung als als Teil des Rechtes auf sexuelle Selbstbestimmung anerkannt.