KW 13/2022: WHO=ProAbortion, unemotionale Ultraschallbilder und kinderfeindliche „Leihmutterschaft“


Die 5 Männer vorne wollen Frauen Unterdrücken! © Foto: Eduard Pröls
Zwei völlig unemotionale naturwissenschaftliche Datensätze © www.babelli.de und gemeinfrei

Daily Mail hat mal wieder reißerische Überschrift gemacht: https://www.dailymail.co.uk/news/article-10655905/WHO-demands-end-time-limits-abortions.html "WHO demands end to ALL time limits on abortions" Das Schlimme: An der Schlagzeile ist GAR NICHTS übertrieben, siehe: https://apps.who.int/iris/bitstream/handle/10665/349316/9789240039483-eng.pdf?sequence=1&isAllowed=y


Seite 21 unten: "Abortion should be fully decriminalized. Regulatory, policy and programmatic barriers – as well as barriers in practice – that hinder access to and timely provision of quality abortion care should be removed. These include grounds-based approaches, gestational age limits, mandatory waiting periods, third-party authorization requirements and provider restrictions. States should also protect access to and continuity of abortion care against barriers created by conscientious objection (refer to Recommendations 1,2,3,6,7,21 and 22 in this guidance)." und Seite 28: "Recommend against laws and other regulations that prohibit abortion based on gestational age limits." => Es ist zutreffend, dass WHO für die Streichung von ALLEN Fristen ist. Relevant, ebenfalls auf Seite 28: "pregnancy can safely be ended regardless of gestational age." WHO sagt also, dass Abtreibungen am Tag der Geburt "safely" (für die Schwangere) möglich sind. => Daily Mail hat eine völlig sachliche Überschrift gewählt! Oft kriegt man vorgeworfen, man würde Emotionalisieren, wenn man so ein Ultraschallbild zeigt: https://www.babelli.de/12-ssw/


Nur ist das kein Emotionalisieren. Sondern angemessene Reaktion, wenn jemand behauptet, es sei ein Zellhaufen, ein Nichtmensch, etc., was abgetrieben wird. Denn wenn jemand behauptet "Sache X ist ein ..." ist es vollkommen rational, sich verschiedene Messdaten über X anzuschauen.

Woran sonst sollte man überprüfen, ob die Behauptung stimmt? Wenn ich behaupte: „Der Planet Mars ist ein Gasriese“, dann schaut man sich Messergebnisse/Daten über den Mars an. Und zu diesen Messergebnissen/Daten über eine Sache gehören auch Bilder. Ein Blick auf ein Bild vom Mars: https://de.wikipedia.org/wiki/Mars_(Planet)

und man kann fast sicher sein, dass die Behauptung Quatsch ist. Denn Gasriesen habe keine aus dem Weltraum sichtbare strukturierte Oberfläche mit Kratern und Gebirgszügen, denn die Oberfläche ist ja gasförmig.


Jetzt ist das obige Bild eines ungeborenen Kindes kein Bild, welches durch Detektion von Photonen, also Lichtwellen, erzeugt wurde, sondern durch Detektion Ultraschallwellen. Ähm … juckt das irgendwen? Mich als Physiker nicht, man misst/vermisst interessierende Objekte mit den Mittel, die halt bei der betreffenden Sache gut funktionieren. Somit ist das Bild des ungeborenen Kindes oben praktisch dasselbe wie das Bild von der Marsoberfläche. Jeweils eine Messung bzw. ein Datensatz, den man zur Klärung von sich ergebenden Fragen bzgl. des jeweiligen Objektes heranzieht.


Beim Mars halt nützlich, wenn man klären will, ob es ein Gasriese ist. Und beim ungeborenen Kind nützlich, um zu klären, ob es ein Zellhaufen ist. Ist es einer? Antwort: Nein, denn ein „haufen“ ist etwas unstrukturiertes. Das auf dem Bild zu sehende hat hingegen eine definierte Anordnung der unterschiedlichen Elemente zueinander – die Beine sind nicht am Kopf und sind weiter weg vom Kopf als die Arme. Oder würde man das da: https://www.ikea.com/de/de/p/ingolf-stuhl-weiss-70103250/



vernünftigerweise „Holzhaufen“ nennen? Nein.



Da das Bild des ungeborenen Kindes aus 12SSWpm=10SSWpc ist, kann das gezeigte „Objekt“ also noch 2 Wochen lang abgetrieben. Wenn man sich bei destatis durchwühlt erkennt man auch: es werden etwa 20000 dieser „Objekte“ im gezeigten Zustand pro Jahr abgetrieben. Also ist das Argument, so spät wird doch eh nicht abgetrieben, hinfällig.

Und noch "Leihmutterschaft", in Mexiko/Spanien haben einige (eher prochoice) Feministinnen etwas interessantes bemerkt:

http://gaceta.udg.mx/decision-de-la-scjn-para-no-criminalizar-el-aborto-abre-la-puerta-a-las-empresas-de-vientres-de-alquiler/ google Übersetzer sagt: "because if there is no abortion there cannot be an industry of 'wombs for rent', because otherwise In this way, contracts cannot be terminated,” he explained. … The way to do this is through contracts in which the woman must sign before becoming pregnant , which forces her to accept taking all kinds of medications to promote fertilization, as well as undergoing all kinds of procedures to achieve a pregnancy in which the contracting parties are satisfied with the product, which includes the possibility of performing selective abortions if the fetus comes with some malformation or defect." (Ja, es ist kein „he“, sondern eine „she“: https://es.wikipedia.org/wiki/N%C3%BAria_Gonz%C3%A1lez_L%C3%B3pez Google Übersetzer ist nicht perfekt, aber brauchbar) Ist halt üblich bei Kaufverträgen, mit Käufer, Verkäufer und "Produzenten". Wenn die "Ware" voraussichtlich nicht die im Vertrag implizit/explizit vereinbarte Beschaffenheit hat, hat der Käufer im Prinzip das Recht vom Vertrag zurückzutreten, siehe https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__437.html. Woraufhin der Verkäufer insoweit die "Ware" gerade noch produziert wird, beim "Produzenten" der Ware darauf dringen wird, den "Herstellungsprozess" abzubrechen. Üblicherweise kann der Käufer kann auch nach „Produktionsende“, falls sich erst dann der Mangel herausstellt, vom Vertrag zurücktreten. Zwischen Verkäufer und "Produzenten" wären in beiden Fällen Streitigkeiten erwartbar, was mit der (halbproduzierten) "Ware" passiert und wie Honorar/Unkosten der "Produktion" geregelt werden (vom Käufer kommt ja kein Geld). Falls der Verkäufer eine erfahrene Organisation mit guten Anwälten und schlau formulierten Verträgen ist, ist das erwartbare Ergebnis, dass "Produzent" überhaupt nichts bekommt, und "Unkosten" der "Produktion" selber tragen muss und ferner selber schauen muss, was mit der "Ware" passiert. Hieran besonders erschreckend: Das obige ist für jeden mit Grundkenntnissen in BGB/Vertragsrecht offensichtlich. Juristen in Parteien/Orgs, die für legale kommerzielle Leihmutterschaft sind, wissen das alles, sind trotzdem für Legalisierung Leihmutterschaft. Und somit proabortion, denn wer es befürwortet, dass es Verträge gibt, bei denen dann die Frau im Falle von Down-Syndrom oder anderen „Mängeln“ rechtlich zum Abtreiben verpflichtet ist, der ist eben proabortion. Und nebenbei, obwohl diese Feministinnen prochoice sind, billigen sie damit Ungeborenen zu, keine wertlose Zellhaufen zu sein. Denn Verträge, mit denen sich Frauen dazu verpflichten, Warzen wegzumachen, sind ja unproblematisch (*) Dran denken, liebe Männer: VOR (mgl. ausfallendem) Sex genug (erübrigt sich mgl. wenn Sie Frau schon kennen, zB EIGENE Ehefrau) mit Frau über Verhütung/Kinder/etc. reden. Sonst machen Sie sich mgl. fahrlässig am Tod Ihres eigenen Kindes mitschuldig! Viel Spaß, schöne Woche!



(*selbstverständlich würde für ein unter Vertrag stehendes Model sich im Fall einer hässlichen Warze mitten im Gesicht vermutlich implizit aus dem Vertrag die Pflicht ergeben, dass sie diese wegmachen lassen muss; denn der andere hat sie ja meist wegen Aussehen und damit Gesicht engagiert; und damit kann mit hässlicher Warze Vertrag nicht mehr wie von den Vertragsparteien intendiert erfüllt werden und Vertragskündigung somit denkbar, wenn Model Warze behält).

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