KW 14/2022: BDKJ nennt DBK faschistisch? Neuer Gosnell-Fall? Abtreibungspillenautomaten müssen sein!


Fehlersuchbild für BDKJ (Ja, es gibt wirklich Unterschiede zwischen Nazis und katholischen Würdenträgern) © gemeinfrei


Die Frauenkonferenz des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) hat sich zu wegmit219a geäußert: https://www.bdkj.de/fileadmin/bdkj/Dokumente/Beschluesse/4/4_44____219_a_StGB.pdf Natürlich wird die Legalisierung von nicht-anpreisender Werbung für Abtreibung befürwortet, was sollte ein katholischer Jugendverband auch anderes beschließen? Jugend muss doch immer rebellieren, also rebelliert die katholische Jugend gegen das Tötungsverbot ab Befruchtung, und die sozialistische Jugend gegen das semi-Tötungsverbot des Staates ab 12 Wochen nach der Befruchtung. Und irgendwann wird die Jugend gegen das Tötungsverbot von Nicht-Personen in den ersten 2 Jahren nach Geburt rebellieren. Rebellieren toll und wichtig für die Jugend. Aber inhaltlich ist diese Rebellion sehr schwach. So wird z.B. ernsthaft die Nazikeule ausgepackt: „Die Gleichsetzung von „Information“ mit „Werbung“ ist frauenfeindlich und feindlich gegenüber schwangeren Menschen. ... Dieses faschistische Frauenbild lehnen wir entschieden ab.“ Also wer für Erhalt 219a ist, hat also nach Ansicht der BDKJ-Frauen ein faschistisches Frauenbild. Wer ist so alles für Erhalt 219a? CDU/CSU, die deutsche Bischofskonferenz , der Jugendbischof, die Caritas, der Sozialdienst katholischer Frauen, die Katholische Frauengemeinschaft Deutschland, das Kolpingwerk, … alles NAZIS!!!!!! Blöde Frage, wenn die deutschen Bischöfe Nazis sind oder wenigstens ein faschistisches Frauenbild haben, warum genau sind die BDKJ-Frauen Kirchenmitglieder? Wenn ich die Führungsebene der RKK in D für Nazis halten würde, würde ich wohl wenigstens vor dem D Gesetzgeber austreten MÜSSEN.


Denn ethisch bin ich verpflichtet, Zahlungen an Nazis oder andere schlimme Gestalten zu vermeiden, mit denen diese ihre Schandtaten finanzieren könnten (siehe Diskussion über Energieversorgung D mit russischem Gas/Öl).


Die Unfug-Erklärung der BDKJ-Frauen wird da noch von Birgit Kelle weiter seziert:


https://neueranfang.online/der-bdkj-in-unheiliger-allianz-mit-der-abtreibungslobby/


und da von Benjamin Leven:


https://www.katholisch.de/artikel/33879-trennung-der-debatten-um-abtreibungsparagraphen-macht-keinen-sinn



Letztens kam aus den USA die Nachricht, dass bei einer ProLife-Aktivistin zu Hausdurchsuchung kam und Überreste von menschlichen Embryos/Föten gefunden wurden.


Kam natürlich gleich wieder Häme und Spott, was doch ProLife-Aktivisten für durchgeknallte Irre sind, die als Hobby tote Föten sammeln.


Wie so oft ist die Realität anders als ProChoice denkt, nämlich:


https://www.pillarcatholic.com/p/lauren-handy-these-children-were?s=w


Die ProLife-Aktivistin macht regelmäßig semi-legale bis illegale Aktionen bei Abtreibungskliniken, wie z.B. den Eingang blockieren, etc.


Vor einer solchen Aktion fiel ihr ein Laster nahe der Abtreibungsklinik auf, der wohl zu einer „Waste Management“ Firma, also einem Abfallentsorger gehört. Dort wurden Kisten eingeladen.


Nachdem sie dem Fahrer mitgeteilt hatte, dass der wohl mit den Kisten gerade „dead babies“ verlädt, hat der ihr eine Kiste gegeben, sie versprach „give them a proper burial and a funeral“.


Sie hat diese Kiste zu sich nach Hause gebracht, und dann mit Zeugen und Videoaufnahme diese Kiste geöffnet.


Drin fanden sich neben dem, was halt so bei Abtreibungen im 1.Trimester übrig bleibt, auch fünf Föten oder besser gesagt „Föten“ (TRIGGERWARNUNG!) mit Körpergrößen passend zu Ende 2. oder Anfang 3. Trimester. Also potenziell überlebensfähig bei Frühgeburt.


Und für die ProLife-Aktivistin entstand der Eindruck, dass diese möglicherweise beim auf die Welt kommen noch gelebt haben bzw. eine in den USA verbotenePartial Birth Abortion“ durchgeführt wurde.


Also informierte sie mithilfe eines Anwalts die entsprechenden Behörden, denn es könnte hier sogar um Mord im Sinne des US-Rechts gehen, es gab ja schon den Fall Gosnell.


Und selbstverständlich hat sie dann ihre Wohnung weitgehend unverändert gelassen, denn Rumfingern und Rumtragen der Leichen könnte ja Beweise zunichtemachen.


Zufälligerweise (oder gar „zufälligerweise“) wurde sie dann fast zeitgleich mit den dann anlaufenden Ermittlungen wegen eine ihrer früheren illegalen Aktionen bei einer Klinik verhaftet.


Also nix mit irre ProLife-Aktivistin sammelt tote Föten als Hobby.


Sondern eine, die bewusst auch illegale Protestaktionen macht, hat eine Kiste bekommen, hat diese zu Hause geöffnet und dann nach Leichenfund die Behörden informiert.




Was Grundsätzliches, es hat einen Grund, warum progressive Feministinnen und co so oft nur eine vollständige Legalisierung von Abtreibung für akzeptabel halten:


Ergebnisgerechtigkeit


Nach Ergebnisgerechtigkeit ist eine Situation nur dann gerecht, wenn die Ergebnisse gleich sind zwischen verschiedenen Gruppen (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Verteilungsgerechtigkeit).


Also z. B. wenn der Gender-Pay-Gap exakt 0% ist. Ist er 1%, ist die Situation ungerecht, und es muss was getan werden.


Aber was heißt Ergebnisgerechtigkeit im Schlafzimmer?


Nun erst mal, dass Frauen genauso oft wie Männer Orgasmen haben. Deshalb wird das verhältnismäßig oft in Medien thematisiert.


Aber damit ist die mögliche Ergebnisungleichheit ja nicht vorbei.


Und während es beim Gender Pay Gap (besser: dem bereinigten Gender Pay Gap) noch im Grundsatz richtig sein könnte, die Ungleichheit anzugehen, und auch ansonsten Quoten und ähnliches interessant oder zumindest „spaßig“ sind (siehe Diskussion, inwieweit Penisträger mit m im Pass auf Frauenplätzen kandidieren dürfen), ist es im Schlafzimmer nicht mehr spaßig.


Denn da herrscht - dank der sonst links so hochgeschätzten "Mutter Natur" - keine Ergebnisgleichheit, denn Frau kann schwanger werden, Mann nicht.

Also muss auf Biegen und Brechen Ergebnisgleichheit hergestellt werden, was eben neben Verhütung - die versagen kann - zwingend erfordert, dass Abtreibung praktisch, juristisch und ethisch so einfach und unkompliziert ist wie möglich - am besten einfach ein Automat, wo frau sich 24h am Tag schnell Abtreibungspille herauslassen kann.


Alles unterhalb ist inakzeptabel, da dann die Ergebnisgleichheit im Schlafzimmer nicht realisiert ist, denn jedes kleinste Hindernis bei Abtreibung ist ja auch eine Ergebnisungleichheit – der Mann braucht nach dem Sex keinen Arzttermin für eine Abtreibung, die Frau schon.


UNGERECHT!!!!


Deshalb fordern progressive Feministinnen und co so oft legale und einfache Abtreibung, und deshalb ist es auch eine Thema "sexueller Rechte" für diese Leute. Denn Ergebnisungleichheit wird vehement abgelehnt, und kein Abtreibungspillenautomat bedeutet halt biologisch zwingend eine Ergebnisungleichheit beim Sex, und damit "Verletzung" sexueller Rechte.



Gerade deshalb, um diesem Abtreibungslegalisierung erzwingenden Ergebnisgleichheitsdenken weniger Anlass zu bieten, dran denken, liebe Männer:



VOR (mgl. ausfallendem) Sex genug (erübrigt sich mgl. wenn Sie Frau schon kennen, zB EIGENE Ehefrau) mit Frau über Verhütung/Kinder/etc. reden.



Sonst machen Sie sich mgl. fahrlässig am Tod Ihres eigenen Kindes mitschuldig!



Viel Spaß,


schöne Woche!



27 Ansichten

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen