Nur eine zu lange Twitterantwort


"Der BGH" Nein, es ist das BVerfG. Hier sehr relevanter Unterschied, denn: "Der BGH gibt zwar die Rechtsauslegung vor, nach denen sich die unteren Gerichte meistens richten" Nein, das BVerfG gibt hier die Rechtsauslegung vor, nach der sich jede staatliche Ebene, also auch Bundesregierung und Bundestag richten müssen, siehe Art. 93 GG.


"Ein Zellhaufen ist kein Mensch."


Der "Zellhaufen" ist biologisch ein (nicht-haploides) lebendes Exemplar der Spezies Mensch. Alle lebenden Exemplare der Spezies Mensch haben Menschenwürde. (nebenbei wirkt Menschenwürde sogar nach dem Tod etwas nach)


"Gesetze, dass wir uns auf irgeneine genetische Zusammensetzung beziehen müssen" Doch, das steht in Art. 1 GG: "Die Würde des Menschen ist unantastbar." "Menschen" bezeichnet eine Spezies: https://de.wikipedia.org/wiki/Mensch Deshalb haben auch Schimpansen, selbst wenn sie geistig auf Niveau eines 4-jährigen Menschen sind, keine Menschenwürde. Weil sie eben nicht zu den Menschen gehören, sondern zu den Schimpansen.


"Deswegen können wir so etwas wie § 1 BGB auch in einem unserer Gesetze stehen haben, ohne dass wir damit gegen unser Grundgesetz verstoßen." § 1 BGB betrifft nur die Fähigkeit, Rechtsgeschäfte zu tätigen, Rechtsansprüche zu haben, jemanden zu verklagen, etc. Bekanntermaßen - juristische Personen - können auch Nichtmenschen diese Eigenschaften haben. Es ist also nichts, was fest mit dem Menschsein verknüpft wäre. Im übrigen: - sind ungeborene bereits teilrechtsfähig, siehe § 1923 Abs. 2 BGB - könnte Beginn der Rechtsfähigkeit auch vom Bundestag einfach verschoben werden, zB auf Beginn der Geburt; oder denkbar wäre auch erster Atemzug; es ist also wirklich nichts, was fest mit dem Menschsein verknüpft ist


"Die Grundrechtszuschreibung ist nur eingeschränkt möglich, deswegen können Ungeborene nach wie vor nicht erben." Stimmt so pauschal formuliert nicht, siehe 1923 BGB



"Der BGH hat aus guten Gründen die Nidation genannt, das ist Trick 17," Nein, die von Ihnen genannten Gründe haben nichts mit den Gründen des BVerfG zu tun, sich auf Zeitraum Nidation bis Geburt bei der Entscheidung zu beschränken. Der Grund ist übrigens ein für juristisch Kundige ganz einfach zu verstehender (und da Sie nicht selber drauf kommen, nehme ich mal als Indiz, dass Sie von Jura wenig bis keine Ahnung haben):

Angegriffen im Verfahren war der 218 StGB; der betrifft den Zeitraum Nidation bis Beginn Geburt.

Ein Gericht entscheidet im Allgemeinen nur über genau das, worum es geht. Da es nur um Zeitraum Nidation bis Geburt ging, hat das Gericht entsprechend nur dazu entschieden.

Steht übrigens so auch in der Begründung drin, Absatz 151 müsste es sein:

https://www.servat.unibe.ch/dfr/bv088203.html

Das ist übrigens der Grund, warum ich NICHT erklären/begründen muss:

Sie erklären ein für den Staat bindendes Urteil für falsch, das Sie NICHT MAL GELESEN haben.

Das ist einfach ein nicht ernstzunehmender Witz von Ihrer Seite her.

"Die Einzigartikgeit ist schon vorher gegeben"

Das ist keineswegs gewiß, denn Zwillingsbildung ist - soweit bekannt - bis Nidation denkbar. Vor Abschluss der Nidation ist somit grundsätzlich denkbar, dass aus dem einen lebenden Exemplar der Spezies Mensch doch noch zwei werden.

"Das ist nichts anderes als der Gedanke ..."

Wie gesagt, wenn Sie ein Urteil kritisieren, ohne es zu lesen und dann irgendwelche Gedanken unterstellen, ist das ein einfach nur ein Witz.

Ferner: Menschliche Spermien sind keine (nicht-haploiden) lebenden Exemplare der Spezies Mensch.

"künstliche Befruchtung"

Die im Gegensatz zu vielen anderen Staaten in D relativ stark eingeschränkt ist, eben gerade aus dem Grund, dass auch das vor Nidation eine gewisse Achtung ausgehend von Art. 1 GG verdient.

"Die Definition, wann ein Mensch ein Mensch ist, kann doch aber nicht davon abhängen, wo sich seine Zelle gerade befindet?"

Volle Zustimmung.

Danke, dass Sie Ihre Position, Menschsein beginne ab Abschluss Geburt, restlos zerstört haben.

Denn bei Geburt ändert sich auch nur der Aufenthaltsort.

Sie liegen also nach Ihren eigenen Worten falsch.

Bitte sehen Sie es ein.

"Ein bisschen wenig für einen Menschen, nicht mal ein potentielles Bewusstsein ist vorhanden, kein Schmerzempfinden kein gar nichts."

Das ist gerade der weitergehende Gedanken hinter Art. 1 GG:

Menschenwürde ist nicht an Fähigkeiten, Eigenschaften, Entwicklungsstufen oder ähnliches des einzelnen Menschen geknüpft. Sondern es reicht, wenn man zu den Menschen gehört.

"BGH schon für diesen Zeitpunkt darauf hinweisen müssen"

Nein, denn - wie gesagt und jedem mit Jura-Ahnung bekannt - entscheiden Gerichte im Allgemeinen nur die konkret vorliegende Streitfrage.

"gegen § 1 BGB ein Verfahren anzustellen"

Wie gesagt sinnlos, da Rechtsfähigkeit nicht fest mit Menschenrechten verknüpft ist im D Recht.

"Entweder man ist Mensch mit allen Rechten oder man ist kein Mensch."

Nein, Rechte können - wenn es Gründe gibt, zB das betreffende Rechte könnte für denjenigen nachteilig sein - an Alter oder ähnliches geknüpft werden. Ein 5-jähriges Kind hat zB noch nicht alle Rechte, die ein Erwachsener hat.

Die Menschenwürde ist hingegen immer gegeben, und wohl auch Recht auf Leben (da Recht auf Leben eigentlich kein Nachteil sein kann).

"mithin den Zeitpunkt des Menschseins nicht korrekt definiert"

Nochmal:

Wenn Sie von falschen Prämissen ausgehen - hier Rechte dürfen sich nicht mit Alter ändern - dann ist die Schlussfolgerung meist falsch.

Und es genügt meist eine falsche Prämisse, selbst wenn viele andere richtig sind.

"ist die direkte Körperverbindung zu einem anderen Menschen getrennt"

Da verraten Sie sich sprachlich. Wenn die Körperverbindung vor Geburt zu einem ANDEREN Menschen noch nicht getrennt i was fest mit dem Menschsein verknüpft wäre.

Im übrigen:

- sind ungeborene bereits teilrechtsfähig, siehe § 1923 Abs. 2 BGB

- könnte Beginn der Rechtsfähigkeit auch vom Bundestag einfach verschoben werden, zB auf Beginn der Geburt; oder denkbar wäre auch erster Atemzug; es ist also wirklich nichts, was fest mit dem Menschsein verknüpft ist

"Die Grundrechtszuschreibung ist nur eingeschränkt möglich, deswegen können Ungeborene nach wie vor nicht erben."

Stimmt so pauschal formuliert nicht, siehe 1923 BGB

"Der BGH hat aus guten Gründen die Nidation genannt, das ist Trick 17,"

Nein, die von Ihnen genannten Gründe haben nichts mit den Gründen des BVerfG zu tun, sich auf Zeitraum Nidation bis Geburt bei der Entscheidung zu beschränken.

Der Grund ist übrigens ein für juristisch Kundige ganz einfach zu verstehender (und da Sie nicht selber drauf kommen, nehme ich mal als Indiz, dass Sie von Jura wenig bis keine Ahnung haben):

Angegriffen im Verfahren war der 218 StGB; der betrifft den Zeitraum Nidation bis Beginn Geburt.

Ein Gericht entscheidet im Allgemeinen nur über genau das, worum es geht. Da es nur um Zeitraum Nidation bis Geburt ging, hat das Gericht entsprechend nur dazu entschieden.

Steht übrigens so auch in der Begründung drin, Absatz 151 müsste es sein:

https://www.servat.unibe.ch/dfr/bv088203.html

Das ist übrigens der Grund, warum ich NICHT erklären/begründen muss:

Sie erklären ein für den Staat bindendes Urteil für falsch, das Sie NICHT MAL GELESEN haben.

Das ist einfach ein nicht ernstzunehmender Witz von Ihrer Seite her.

"Die Einzigartikgeit ist schon vorher gegeben"

Das ist keineswegs gewiß, denn Zwillingsbildung ist - soweit bekannt - bis Nidation denkbar. Vor Abschluss der Nidation ist somit grundsätzlich denkbar, dass aus dem einen lebenden Exemplar der Spezies Mensch doch noch zwei werden.

"Das ist nichts anderes als der Gedanke ..."

Wie gesagt, wenn Sie ein Urteil kritisieren, ohne es zu lesen und dann irgendwelche Gedanken unterstellen, ist das ein einfach nur ein Witz.

Ferner: Menschliche Spermien sind keine (nicht-haploiden) lebenden Exemplare der Spezies Mensch.

"künstliche Befruchtung"

Die im Gegensatz zu vielen anderen Staaten in D relativ stark eingeschränkt ist, eben gerade aus dem Grund, dass auch das vor Nidation eine gewisse Achtung ausgehend von Art. 1 GG verdient.

"Die Definition, wann ein Mensch ein Mensch ist, kann doch aber nicht davon abhängen, wo sich seine Zelle gerade befindet?"

Volle Zustimmung.

Danke, dass Sie Ihre Position, Menschsein beginne ab Abschluss Geburt, restlos zerstört haben.

Denn bei Geburt ändert sich auch nur der Aufenthaltsort.

Sie liegen also nach Ihren eigenen Worten falsch.

Bitte sehen Sie es ein.

"Ein bisschen wenig für einen Menschen, nicht mal ein potentielles Bewusstsein ist vorhanden, kein Schmerzempfinden kein gar nichts."

Das ist gerade der weitergehende Gedanken hinter Art. 1 GG:

Menschenwürde ist nicht an Fähigkeiten, Eigenschaften, Entwicklungsstufen oder ähnliches des einzelnen Menschen geknüpft. Sondern es reicht, wenn man zu den Menschen gehört.

"BGH schon für diesen Zeitpunkt darauf hinweisen müssen"

Nein, denn - wie gesagt und jedem mit Jura-Ahnung bekannt - entscheiden Gerichte im Allgemeinen nur die konkret vorliegende Streitfrage.

"gegen § 1 BGB ein Verfahren anzustellen"

Wie gesagt sinnlos, da Rechtsfähigkeit nicht fest mit Menschenrechten verknüpft ist im D Recht.

"Entweder man ist Mensch mit allen Rechten oder man ist kein Mensch."

Nein, Rechte können - wenn es Gründe gibt, zB das betreffende Rechte könnte für denjenigen nachteilig sein - an Alter oder ähnliches geknüpft werden. Ein 5-jähriges Kind hat zB noch nicht alle Rechte, die ein Erwachsener hat.

Die Menschenwürde ist hingegen immer gegeben, und wohl auch Recht auf Leben (da Recht auf Leben eigentlich kein Nachteil sein kann).

"mithin den Zeitpunkt des Menschseins nicht korrekt definiert"

Nochmal:

Wenn Sie von falschen Prämissen ausgehen - hier Rechte dürfen sich nicht mit Alter ändern - dann ist die Schlussfolgerung meist falsch.

Und es genügt meist eine falsche Prämisse, selbst wenn viele andere richtig sind.

"ist die direkte Körperverbindung zu einem anderen Menschen getrennt"

Da verraten Sie sich sprachlich. Wenn die Körperverbindung vor Geburt zu einem ANDEREN Menschen noch nicht getrennt ist, dann ist das ungeborene wenigstens kurz vor Geburt bereits Mensch (sonst würde "anderen" nicht passen).

"habe ich eine, gilt sie halt für alle gleichliegenden Fälle"

Hat man doch hier:

Jedes lebende Exemplar der Spezies Mensch hat Menschenwürde.

Auswirkungen davon aber unterschiedlich.

"Besonders vor dem Hintergrund, dass die Frau, die die eingenistete Zelle in sich trägt, selbst ein Mensch und damit Grundrechtsträgerin ist, geht das so nicht."

Juristisch falsch argumentiert. Wenn die Rechte der Frau ein Verbot von Abtreibungen nicht zulassen, dann sind Abtreibungen nicht zu verbieten. Ungeborenes hätte trotzdem Menschenwürde und Lebensrecht, nur unterliegt halt sein Lebensrecht.

"Ihr Vater kann die Zelle aber nicht in seinem Testament bedenken, weil es noch kein Mensch ist?"

Damit zeigt sich unbestreitbar, dass Sie keinerlei Ahnung vom Recht haben:

https://www.erbrecht-ratgeber.de/erbrecht/erbschaft/ungeborenes-kind.html

"Auch ein bereits gezeugter Mensch kann in einem Testament oder Erbvertrag als Erbe eingesetzt werden"

Ernst gemeinte Frage:

Wenn man sich so vollkommen unbestreitbar der Ahnungslosigkeit überführt, ist das nicht ein Moment wo man inne halten sollte und sich sagen sollte "Mist, ich lag ja so krass daneben; vielleicht liege ich bei anderem auch falsch"?

"Abtreibungspranger. Das ist eine derart wertende Formulierung in einem einzelnen Schlagwort, das Ihre grundsätzliche Wertung der Situation ausreichend deutlich wird. Die Frau darf nicht abtreiben, punkt."

Aus meiner Bio, die Sie inzwischen mal hätten lesen können:

"Schwangere anprangern ist für mich Tabu;Anprangern, was Schwangeren "Ja zum Kind" erschwert;"

Meine negative Wertung ist also gegen die gerichtet, die durch Tun/Unterlassen Schwangeren Entscheidung für Kind erschweren.

Soweit ich zählte haben Sie 8 Fehler, die entweder Jura oder Biologie betreffen, und die unbestreitbar sind (jedenfalls für wen, der über die Themen Bescheid weiß).

Ab wie vielen Fehlern würden Sie in Erwägung ziehen, die eigene Position zu hinterfragen?st, dann ist das ungeborene wenigstens kurz vor Geburt bereits Mensch (sonst würde "anderen" nicht passen).

"habe ich eine, gilt sie halt für alle gleichliegenden Fälle"

Hat man doch hier:

Jedes lebende Exemplar der Spezies Mensch hat Menschenwürde.

Auswirkungen davon aber unterschiedlich.

"Besonders vor dem Hintergrund, dass die Frau, die die eingenistete Zelle in sich trägt, selbst ein Mensch und damit Grundrechtsträgerin ist, geht das so nicht."

Juristisch falsch argumentiert. Wenn die Rechte der Frau ein Verbot von Abtreibungen nicht zulassen, dann sind Abtreibungen nicht zu verbieten. Ungeborenes hätte trotzdem Menschenwürde und Lebensrecht, nur unterliegt halt sein Lebensrecht.

"Ihr Vater kann die Zelle aber nicht in seinem Testament bedenken, weil es noch kein Mensch ist?"

Damit zeigt sich unbestreitbar, dass Sie keinerlei Ahnung vom Recht haben:

https://www.erbrecht-ratgeber.de/erbrecht/erbschaft/ungeborenes-kind.html

"Auch ein bereits gezeugter Mensch kann in einem Testament oder Erbvertrag als Erbe eingesetzt werden"

Ernst gemeinte Frage:

Wenn man sich so vollkommen unbestreitbar der Ahnungslosigkeit überführt, ist das nicht ein Moment wo man inne halten sollte und sich sagen sollte "Mist, ich lag ja so krass daneben; vielleicht liege ich bei anderem auch falsch"?

"Abtreibungspranger. Das ist eine derart wertende Formulierung in einem einzelnen Schlagwort, das Ihre grundsätzliche Wertung der Situation ausreichend deutlich wird. Die Frau darf nicht abtreiben, punkt."

Aus meiner Bio, die Sie inzwischen mal hätten lesen können:

"Schwangere anprangern ist für mich Tabu;Anprangern, was Schwangeren "Ja zum Kind" erschwert;"

Meine negative Wertung ist also gegen die gerichtet, die durch Tun/Unterlassen Schwangeren Entscheidung für Kind erschweren.

Soweit ich zählte haben Sie 8 Fehler, die entweder Jura oder Biologie betreffen, und die unbestreitbar sind (jedenfalls für wen, der über die Themen Bescheid weiß).

Ab wie vielen Fehlern würden Sie in Erwägung ziehen, die eigene Position zu hinterfragen?

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